Weitere Details zur Operation Berlin
Die Provinz Brandenburg gehörte, abgesehen von den Großstädten, zu den am stärksten zerstörten Gebieten Deutschlands, denn hier, im Raum zwischen Oder und Elbe, fand der "Endkampf um das Reich" statt. Um Berlin gegen den Angriff der Roten Armee zu schützen, war das Gebiet zwischen Oder und Berlin in einen befestigen Raum verwandelt worden. Mit Beginn der sowjetischen Offensive am 16. April 1945 entwickelten sich im Raum der Seelower Höhen erbitterte und für beide Seiten verlustreiche Kämpfe, die sich mit gleicher Härte im eingeschlossenen Berlin bis zum 2. Mai fortsetzten.
Im südostwärts von Berlin gelegenen Waldgebiet bei Halbe spielte sich im April 1945 ein besonderes Drama ab. Hier befanden sich etwa 200 000 deutsche Soldaten sowie eine große Zahl von Zivilisten in einem Kessel. Ihre Ausbruchsversuche verliefen äußerst blutig, die Verluste waren sehr hoch.
Die seit März 1945 im Raum Dessau formierte 12. Armee (Armee Wenck, vorwiegend bestehend aus den Jahrgängen 1928/29) griff im April in Richtung Potsdam an, um das eingeschlossene Berlin zu entsetzen. Der Angriff blieb jedoch unter großen Verlusten auf der Linie Ferch-Beelitz liegen. Es ergibt sich hierbei die Frage, warum viele deutsche Soldaten noch im Angesicht des verlorenen Krieges bis zuletzt heftigen Widerstand leisteten. Der Berliner Historiker Prof. Laurenz Demps verweist dabei auf Fragen, die der offenen und aufhellenden Diskussion bedürfen: "Die deutschen Truppen waren durch eine raffinierte Propaganda - unter
Nutzung bekanntgewordener sowjetischer Übergriffe östlich der Oder - 'hochgepeitscht' worden." (Brandenburgische Geschichte, Berlin 1995, S. 674).
Schwere Zerstörungen und Verluste durch Kämpfe und allierte Luftangriffe erlitten zahlreiche Städte: Potsdam, Cottbus, Frankfurt, Brandenburg, Seelow, Prenzlau, Lübben, Rathenow, Oranienburg, Guben, Forst und andere. Es steht fest, daß sich das Morden und Zerstören fortgesetzt hätte, wenn es nicht gelungen wäre, Nazideutschland zur Aufgabe zu zwingen. Die Kommunistische Partei Deutschlands hatte völlig recht, als sie in ihremrsten Aufruf nach der Illegalität am 11. Juni 1945 erklärte: "Die Welt ist erschüttert und zugleich von tiefstem Haß gegenüber Deutschland erfüllt angesichts dieser beispiellosen Verbrechen, dieses grauenerregenden Massenmordens, das von Hitlerdeutschland als System betrieben wurde. Wäre Gleiches mit Gleichem vergolten worden, deutsches Volk, was wäre mit dir geschehen?"
(Dokumente zur Geschichte der SED, Band 2 1945 bis 1971, Berlin 1971,
S. 9).
Im südostwärts von Berlin gelegenen Waldgebiet bei Halbe spielte sich im April 1945 ein besonderes Drama ab. Hier befanden sich etwa 200 000 deutsche Soldaten sowie eine große Zahl von Zivilisten in einem Kessel. Ihre Ausbruchsversuche verliefen äußerst blutig, die Verluste waren sehr hoch.
Die seit März 1945 im Raum Dessau formierte 12. Armee (Armee Wenck, vorwiegend bestehend aus den Jahrgängen 1928/29) griff im April in Richtung Potsdam an, um das eingeschlossene Berlin zu entsetzen. Der Angriff blieb jedoch unter großen Verlusten auf der Linie Ferch-Beelitz liegen. Es ergibt sich hierbei die Frage, warum viele deutsche Soldaten noch im Angesicht des verlorenen Krieges bis zuletzt heftigen Widerstand leisteten. Der Berliner Historiker Prof. Laurenz Demps verweist dabei auf Fragen, die der offenen und aufhellenden Diskussion bedürfen: "Die deutschen Truppen waren durch eine raffinierte Propaganda - unter
Nutzung bekanntgewordener sowjetischer Übergriffe östlich der Oder - 'hochgepeitscht' worden." (Brandenburgische Geschichte, Berlin 1995, S. 674).
Schwere Zerstörungen und Verluste durch Kämpfe und allierte Luftangriffe erlitten zahlreiche Städte: Potsdam, Cottbus, Frankfurt, Brandenburg, Seelow, Prenzlau, Lübben, Rathenow, Oranienburg, Guben, Forst und andere. Es steht fest, daß sich das Morden und Zerstören fortgesetzt hätte, wenn es nicht gelungen wäre, Nazideutschland zur Aufgabe zu zwingen. Die Kommunistische Partei Deutschlands hatte völlig recht, als sie in ihremrsten Aufruf nach der Illegalität am 11. Juni 1945 erklärte: "Die Welt ist erschüttert und zugleich von tiefstem Haß gegenüber Deutschland erfüllt angesichts dieser beispiellosen Verbrechen, dieses grauenerregenden Massenmordens, das von Hitlerdeutschland als System betrieben wurde. Wäre Gleiches mit Gleichem vergolten worden, deutsches Volk, was wäre mit dir geschehen?"
(Dokumente zur Geschichte der SED, Band 2 1945 bis 1971, Berlin 1971,
S. 9).



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Der Berliner Historiker Prof. Laurenz Demps verweist dabei auf Fragen, die der offenen und aufhellenden Diskussion bedürfen: "Die deutschen Truppen waren durch eine raffinierte Propaganda - unter
Nutzung bekanntgewordener sowjetischer Übergriffe östlich der Oder - 'hochgepeitscht' worden." (Brandenburgische Geschichte, Berlin 1995, S. 674).
Ich fuerchte, die Propaganda brauchte da nicht sehr raffiniert zu sein, die Uebergriffe waren ja tatsaechlich reichlich und nachweislich vorhanden....
Die Russen erwiesen sich dadurch eigentlich einen Baerendienst, denn durch die Uebergriffe sorgten sie dafuer, dass der Widerstand nur noch haerter wurde.
vgl. www.labeto.de/lab/bersarin.htm
zu den Vorgaengen in Berlin beim Einmarsch russischer Truppen
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