Potsdamer TagesZeitung Freitag, 2.Januar 1942
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Der Autor distanziert sich von den zitierten Texten und Inhalten der Potsdamer Tageszeitung!
Durch Tat und Leistung zum Sieg
Aufruf des Reichsmarschalls zur Jahreswende
Berlin.Der Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches Hermann Göring hat zur Jahreswende folgenden Aufruf erlassen:
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Durch Tat und Leistung zum Sieg
Aufruf des Reichsmarschalls zur Jahreswende
Berlin.Der Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches Hermann Göring hat zur Jahreswende folgenden Aufruf erlassen:
Deutsche Volksgenossen!
Das dritte Kriegsweihnachten liegt hinter uns. In ernster Besinnung sind in diesen deutschen Feierstunden die Gedanken der Heimat an die Front gewandert und aus den Kampfeslinien wieder zurückgestrahlt zu den Lieben im Vaterland. Durchglüht von Kampfeswillen und Siegeszuvericht haben sich Front und Heimat die Hände gereicht - beide fest davon durchdrungen, daß ein ruhmreicher Sieg uns den segensreichen Frieden bringen wird.
Eins aber wollen wir uns immer vor Augen halten: hoffen allein hilft zu nichts - aus der Hoffnung selbst wächst kein Leben. Nur der im Herzen tief verwurzelte Glauben an das Reich unseres Führers und der stahlharte Wille, seinem Befehl in unwandelbarer Treue zu folgen, sind die Granaten des Erfolges, der uns und unseren Nachfahren - Euren Söhnen und Töchtern - eine sorgenfreie Zukunft und Deutschland den Platz im Kranz der Völker sichern wird, der ihm aus Tat und Leistung gebührt.
Tat und Leistung stehen über den gewaltigen Anstrengungen und ruhmvollen Siegen, die unsere Soldaten vollbracht haben. Stolz schauen wir in die Vergangenheit. Polen, Norwegen, Holland, Belgien und Frankreich hat die deutsche Wehrmacht unter der genialen Führung A.H., ihresObersten Befehlshabers, in unaufhaltsamen Ansturm bezwungen. England ist vom Kontinent vertrieben und hat nicht einen Soldaten in Europa stehen.
Jugoslawien ist zerschlagen und Griechenlands unsinniger Widerstand zerbrochen. Über allem aber steht der Siegeszug des Führers und seiner Soldaten gegen die rote Dampfwalze, die Deutschland und dann Europa zermalmen wollte. Tausende von Kilometern tief in Sowjetrußland - heroisch wie die Urväter im Ansturm gegen die Mongolen - Übermacht und Unwetter nicht achtend, steht die deutsche Wehrmacht zum Schutze der Heimat auf der Wacht. In einem Heldenkampf, den selbst unsere Feine die Anerkennung nicht versagen konnten, haben die Soldaten aller Waffengattungen Siege errungn, die in der Weltgeschichte ohne gleichen sind. Nie hat eine Armee sich ruhmvoller geschlagen.
Dank, unauslöschlichen Dank schulden wir unseren Kämpfern; ob einfacher Soldat oder Offizier, jeder einzelne hat seinen Mann gestanden.
Und so soll sich auch die Heimat wie bisher weiter bewähren. Tat und Leistung stehen auch über ihrer rastlosen Arbeit und ihrem selbstlosen Einsatz. Schwere Lasten und Opfer sind ihr aufgebürdet. Wir wissen, daß wir uns einschränken müssen, aber wir achten dieses Wort nicht. Denn hinter den wachsenden Anforderungen der Rüstung und der Vorderung unserer Soldaten muß der zivile Bedarf zurckstehen. Das läßt sich nicht ändern und darum nehmen wir es in Kauf, auch wenn das kommende Jahr noch mehr von allen Volksgenossen verlangen sollte als das vergangene.
Schaut in unsere tausendjährige Geschichte zurück:
Nie ist uns etwas geschenkt worden. Immer mussten unsere Väter, was sie errungen hatten, ob des Reiches und der Eifersucht der anderen mit dem Schwert verteidigen, erhalten und erweitern. Und immer hat der Werkmann dieses Schwert geschiedet und heiß gehalten. So dürfen auch wir nicht glauben, daß die kostbaren Güter unseres herrlichen großen Reiches, die Freiheit und die Ehre ohne opferbereite Hingabe und selbstlose Arbeit bewahrt und gemehrt werden können. Nur ein Geschlecht, daß in eiserner Entschlossenheit bereit ist, jedes Opfer zu tragen, und das gewillt ist, todesmutig zu kämpfen und angespannt zu arbeiten, wird die Zukunft meistern. Das soll im kommenden Jahr unser Wille und Wollen sein.
Das vergangene Jahr hat in der Welt klare Fronten geschaffen. Der Haß demokratischer und bolschewistischer Demagogen gegen die jungen, aufstrebenden, dem Führerprinzip verschworenen Völker hat sich in allen Kontinenten zu einer erbitterten Auseinandersetzung zweier Weltanschauungen entfacht. Erfolgreich an allen Fronten stehen wir in unauslöschlicher Waffenkameradschaft Schulter an Schulter mit unseren tapferen Verbündeten im siegreichen Kampf.
Das Vorfeld ist erobert. Die Schanzen der Feinde sind in unserer Hand. Jetzt gilt es, die letzte Bastion zu nehmen. Darum laßt uns zu diesem Sturm die Reihen noch enger schließen und wie eine stählerne Kette stehen um unseren Füher und das geliebte Vaterland.
Eins aber wollen wir uns immer vor Augen halten: hoffen allein hilft zu nichts - aus der Hoffnung selbst wächst kein Leben. Nur der im Herzen tief verwurzelte Glauben an das Reich unseres Führers und der stahlharte Wille, seinem Befehl in unwandelbarer Treue zu folgen, sind die Granaten des Erfolges, der uns und unseren Nachfahren - Euren Söhnen und Töchtern - eine sorgenfreie Zukunft und Deutschland den Platz im Kranz der Völker sichern wird, der ihm aus Tat und Leistung gebührt.
Tat und Leistung stehen über den gewaltigen Anstrengungen und ruhmvollen Siegen, die unsere Soldaten vollbracht haben. Stolz schauen wir in die Vergangenheit. Polen, Norwegen, Holland, Belgien und Frankreich hat die deutsche Wehrmacht unter der genialen Führung A.H., ihresObersten Befehlshabers, in unaufhaltsamen Ansturm bezwungen. England ist vom Kontinent vertrieben und hat nicht einen Soldaten in Europa stehen.
Jugoslawien ist zerschlagen und Griechenlands unsinniger Widerstand zerbrochen. Über allem aber steht der Siegeszug des Führers und seiner Soldaten gegen die rote Dampfwalze, die Deutschland und dann Europa zermalmen wollte. Tausende von Kilometern tief in Sowjetrußland - heroisch wie die Urväter im Ansturm gegen die Mongolen - Übermacht und Unwetter nicht achtend, steht die deutsche Wehrmacht zum Schutze der Heimat auf der Wacht. In einem Heldenkampf, den selbst unsere Feine die Anerkennung nicht versagen konnten, haben die Soldaten aller Waffengattungen Siege errungn, die in der Weltgeschichte ohne gleichen sind. Nie hat eine Armee sich ruhmvoller geschlagen.
Dank, unauslöschlichen Dank schulden wir unseren Kämpfern; ob einfacher Soldat oder Offizier, jeder einzelne hat seinen Mann gestanden.
Und so soll sich auch die Heimat wie bisher weiter bewähren. Tat und Leistung stehen auch über ihrer rastlosen Arbeit und ihrem selbstlosen Einsatz. Schwere Lasten und Opfer sind ihr aufgebürdet. Wir wissen, daß wir uns einschränken müssen, aber wir achten dieses Wort nicht. Denn hinter den wachsenden Anforderungen der Rüstung und der Vorderung unserer Soldaten muß der zivile Bedarf zurckstehen. Das läßt sich nicht ändern und darum nehmen wir es in Kauf, auch wenn das kommende Jahr noch mehr von allen Volksgenossen verlangen sollte als das vergangene.
Schaut in unsere tausendjährige Geschichte zurück:
Nie ist uns etwas geschenkt worden. Immer mussten unsere Väter, was sie errungen hatten, ob des Reiches und der Eifersucht der anderen mit dem Schwert verteidigen, erhalten und erweitern. Und immer hat der Werkmann dieses Schwert geschiedet und heiß gehalten. So dürfen auch wir nicht glauben, daß die kostbaren Güter unseres herrlichen großen Reiches, die Freiheit und die Ehre ohne opferbereite Hingabe und selbstlose Arbeit bewahrt und gemehrt werden können. Nur ein Geschlecht, daß in eiserner Entschlossenheit bereit ist, jedes Opfer zu tragen, und das gewillt ist, todesmutig zu kämpfen und angespannt zu arbeiten, wird die Zukunft meistern. Das soll im kommenden Jahr unser Wille und Wollen sein.
Das vergangene Jahr hat in der Welt klare Fronten geschaffen. Der Haß demokratischer und bolschewistischer Demagogen gegen die jungen, aufstrebenden, dem Führerprinzip verschworenen Völker hat sich in allen Kontinenten zu einer erbitterten Auseinandersetzung zweier Weltanschauungen entfacht. Erfolgreich an allen Fronten stehen wir in unauslöschlicher Waffenkameradschaft Schulter an Schulter mit unseren tapferen Verbündeten im siegreichen Kampf.
Das Vorfeld ist erobert. Die Schanzen der Feinde sind in unserer Hand. Jetzt gilt es, die letzte Bastion zu nehmen. Darum laßt uns zu diesem Sturm die Reihen noch enger schließen und wie eine stählerne Kette stehen um unseren Füher und das geliebte Vaterland.
Nachhaltige Zerstörungsangriffe
Luftwaffe erfolgreich gegen die rückwärtigen
Verbindungen der Sowjets
Luftwaffe erfolgreich gegen die rückwärtigen
Verbindungen der Sowjets
Aus dem Führerhauptquartier, 2. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im Osten setzt der Feind seine Angriffe an zahlreichen Stellen fort. Einzelne Einbruchsstellen wurden abgeriegelt, andere im Gegenstoß beseitigt.
Die Luftwaffe unterstützte den Abwehkampf des Heeres und führte nachhaltige Zerstörungsangriffe gegen die rückwärtigen Verbindungen des Feindes.
Starke Kampf- und Fliegerverbände bekämpften auch gestern die bei Jeodofia auf der Krim gelandeten feindlichen Kräfte sowie die Hafenanlagen. Ein Handelsschiff mittlerer Größe und ein kleines Kriegsschiff wurden versenkt, drei größere Frachter in Brand geworfen und vier Transporter schwerer bschädigt.
In Nordafrika fanden auf der Erde keine größeren Kampfhandlungen statt. Die bei Ugedabia zurückgeworfenen Briten wurden von starken deutschn Kampffliegerverbänden angegriffen und erlitten empfindliche Verluste.
Die rollenden Luftangriffe gegen Flugplätze auf der Insel Malta wurden erfolgreich fortgesetzt. In der Zeit vom 24. bs 31. Dezember verlor die britische Luftwaffe 58 Flugzeuge, davon 33 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 18 eigene Flugzeuge verloren.
Im Osten setzt der Feind seine Angriffe an zahlreichen Stellen fort. Einzelne Einbruchsstellen wurden abgeriegelt, andere im Gegenstoß beseitigt.
Die Luftwaffe unterstützte den Abwehkampf des Heeres und führte nachhaltige Zerstörungsangriffe gegen die rückwärtigen Verbindungen des Feindes.
Starke Kampf- und Fliegerverbände bekämpften auch gestern die bei Jeodofia auf der Krim gelandeten feindlichen Kräfte sowie die Hafenanlagen. Ein Handelsschiff mittlerer Größe und ein kleines Kriegsschiff wurden versenkt, drei größere Frachter in Brand geworfen und vier Transporter schwerer bschädigt.
In Nordafrika fanden auf der Erde keine größeren Kampfhandlungen statt. Die bei Ugedabia zurückgeworfenen Briten wurden von starken deutschn Kampffliegerverbänden angegriffen und erlitten empfindliche Verluste.
Die rollenden Luftangriffe gegen Flugplätze auf der Insel Malta wurden erfolgreich fortgesetzt. In der Zeit vom 24. bs 31. Dezember verlor die britische Luftwaffe 58 Flugzeuge, davon 33 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 18 eigene Flugzeuge verloren.
Das Eichenlaub für Sepp Dietrich
Aus dem Führerhauptquartier. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht Adolf Hitler hat dem Kommandeur der Leibstandarte SS, SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS, Sepp Dietrich, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und an ihn folgendes Telegramm gerichtet:
"In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf um die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 41. Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht empfing heute den wiedergenesenen Ritterkreuzträger und Kommandeur eines Infanterieregiments Oberst Freiherr von Lützow und überreichte ihm das vor einiger Zeit verliehene Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat nachstehenden Offizieren das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen:
Oberst Eberbach, Kommandeur einer Panzerbrigade, als 42. Soldaten der deutschen Wehrmacht,
Oberst Scheidies, Kommandeur einer Infanterieregiments, als 43. Soldaten der deutschen Wehrmacht,
Oberleutnant Buchterkirch, Kompaniechef in einem Panzerregiment, als 44. Soldaten der deutschen Wehmacht,
Kapitän zur See Rogge, Kommandant eines Hilfskreuzers, als 45. Soldaten der deutschen Wehrmacht,
Hauptmann Pelß, Gruppenkommandeur in einem Kampfgschwader, als 46. Soldaten der deutschen Wehrmacht,
Die Beliehenen erhielten folgendes Telegramm des Führers:
"In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
"In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf um die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 41. Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht empfing heute den wiedergenesenen Ritterkreuzträger und Kommandeur eines Infanterieregiments Oberst Freiherr von Lützow und überreichte ihm das vor einiger Zeit verliehene Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat nachstehenden Offizieren das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen:
Oberst Eberbach, Kommandeur einer Panzerbrigade, als 42. Soldaten der deutschen Wehrmacht,
Oberst Scheidies, Kommandeur einer Infanterieregiments, als 43. Soldaten der deutschen Wehrmacht,
Oberleutnant Buchterkirch, Kompaniechef in einem Panzerregiment, als 44. Soldaten der deutschen Wehmacht,
Kapitän zur See Rogge, Kommandant eines Hilfskreuzers, als 45. Soldaten der deutschen Wehrmacht,
Hauptmann Pelß, Gruppenkommandeur in einem Kampfgschwader, als 46. Soldaten der deutschen Wehrmacht,
Die Beliehenen erhielten folgendes Telegramm des Führers:
"In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.


